Das deutsche Stromnetz gilt als sicher und stabil, dennoch werden die Warnungen vor flächendeckenden und langanhaltenden Stromausfällen lauter. Der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW) stellt mit Unterstützung der Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV) jetzt Informationen und Checklisten bereit, mit denen sich Unternehmen auf mögliche Krisen vorbereiten können.
Krisenszenarien entwickeln: Stromnetz wird anfälliger
„Cyberangriffe, ein Mangel an Primärenergien wie Gas oder Personalausfälle durch die Coronapandemie machen das Stromnetz in Deutschland anfälliger“, so Dr. Sandra Kreitner von der GfKV. „Aus unserer Sicht ist es deshalb wichtig, sich auf Krisenszenarien vorzubereiten.“ Ab sofort stehen auf der neuen Website schritt-fuer-schritt-krisenfit.de kostenlose Informationen und Checklisten bereit, mit denen vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen und Kritische Infrastrukturen in die Krisenvorsorge starten können. BVSW und GfKV empfehlen dabei die folgenden Schritte:
1. Risikobewusstsein schaffen
Viele Entscheider in kleinen und mittleren Unternehmen unterschätzen die Konsequenzen eines Cyberangriffs, eines Blackouts oder einer längeren Lieferkettenunterbrechung. Die organisatorischen und finanziellen Folgen dieser Krisen für die einzelnen Teilbereiche des Unternehmens zu überprüfen ist ein grundlegender Schritt für eine Krisenvorsorge.
2. Aktuellen Stand evaluieren
Welche Vorsorgemaßnahmen gibt es bereits im Unternehmen? Folgende Fragen sollten beispielsweise geklärt werden: Ist eine aktuelle Notstromversorgung vorhanden? Welche Abhängigkeiten bestehen zu Partnern und Dienstleistern? Welche Kommunikationsmöglichkeiten gibt es bei einem Stromausfall oder einer Ransomware-Attacke? Sind Notfallpläne vorhanden und werden sie regelmäßig aktualisiert?
3. Personal berücksichtigen
Auch wenn innerhalb des Unternehmens alle Vorsorgemaßnahmen getroffen wurden, muss das Personal zur Arbeit kommen können, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Bei einem längeren, überregionalen Ereignis ist das eventuell nicht mehr gewährleistet, beispielsweise, wenn Schulen und Kitas geschlossen bleiben oder pflegebedürftige Angehörige nicht mehr über den Pflegedienst versorgt werden können. Arbeitergeber sollten deshalb ihre Mitarbeiter auch für die private Notfallvorsorge sensibilisieren und bei Bedarf unterstützen.
4. Kommunikation und Information sichern
Für den Fall, dass das Internet ausfällt und das Telefonnetz nicht mehr verfügbar ist, müssen alternative Kommunikationslösungen gefunden werden. Ein batteriebetriebenes Radio hilft zumindest dabei, über externe Ereignisse informiert zu bleiben. Backups wie der digitale BOS-Funk sind nur so lange eine Option, wie das Stromnetz noch funktioniert. Außerdem muss geklärt werden, mit wem unbedingt Kontakt gehalten werden muss. Die Kontaktdaten sollten als gedruckte Listen aufbewahrt werden.
5. Versorgung überprüfen
Viele Betriebe haben ihre Lagerhaltung reduziert, um Kosten einzusparen. Bei einer Unterbrechung der Lieferketten führt das schnell zu Engpässen. Unternehmen müssen vorausplanen, wo sie im Ernstfall zumindest für eine gewisse Zeitspanne Ersatzmaterial beschaffen können. Darüber hinaus muss geklärt werden, welche Folgen ein Ausfall der Wasserversorgung sowie der Abwasser- und Müllentsorgung für den Betrieb haben würde.
6. Notstrom aktuell halten
Solange noch keine Notstromversorgung vorhanden ist, sollte die Notwendigkeit einer solchen diskutiert werden. Bei vorhandener Notstromversorgung sollten regelmäßige Checks überprüfen, ob sie noch den aktuellen Anforderungen entspricht. Dafür sind Tests unter Last notwendig. Auch sollte genügend Treibstoff für den Betrieb vorrätig gehalten werden.
7. Notfallpläne einrichten
Ein Notfallplan ist eine wertvolle Hilfe, um bei einem Stromausfall oder einer Cyberattacke schnell von der Chaos-Phase wieder zu geregelten Arbeiten überzugehen. Dabei sollten die Notfallpläne auf die jeweiligen Krisensituationen, abgestimmt sein.
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