Von dem Begriff „Zero Trust“ haben viele sicher schon mal etwas gehört. Aber was genau verstehen wir eigentlich darunter? Zero Trust Security ist ein Modell, bei dem jede Person und jedes Gerät – innerhalb oder außerhalb des Unternehmens – als nicht vertrauenswürdig eingestuft wird und autorisiert, authentifiziert und fortlaufend validiert werden muss, um Zugang zu bestimmten Ressourcen in einem Netzwerk zu erhalten.
Und das ist ein ebenso moderner wie wichtiger Ansatz. Denn herkömmliche Sicherheitskonzepte gehen davon aus, dass man Personen und Systemen, die sich bereits im Netzwerk eines Unternehmens befinden, vertrauen kann. Man geht davon aus, dass Schutzmaßnahmen am Perimeter, wie z. B. eine Firewall, wirksam genug sind, um unerwünschte oder nicht autorisierte Personen oder Geräte vom Netzwerk fernzuhalten. Dieser „klassischen“ und veralteten Einstellung widerspricht Zero Trust.
Die Technologien hinter Zero Trust
Lassen Sie uns kurz in einigen Stichpunkten auf die Technologien eingehen, denen sich Zero Trust bedient, um das ganze Konzept besser zu verstehen.
Da ist z. B. das Privilege Access Management (PAM), das für jeden Benutzer oder jede Einrichtung die geringstmöglichen Zugriffsrechte festlegt.
Die Multifaktor-Authentifizierung (MFA) stützt sich auf zwei oder mehr Möglichkeiten, um die Identität des Benutzers oder der Einrichtung zu überprüfen.
Die sogenannte Mikrosegmentierung schafft kleine Zonen im Netzwerk, um einen separaten Zugriff auf Anwendungen oder Teile des Netzwerks zu gewährleisten.
Network Detection and Response, kurz NDR-Lösungen, ermöglichen sowohl die erfolgreiche Migration zu einer Zero-Trust-Architektur als auch die laufende Überwachung.
Überwachungs-, Erkennungs- und Reaktionsfunktionen für Endgeräte können dazu beitragen, die Sicherheitslage eines Zugangsgeräts zu gewährleisten.
Und nicht zuletzt sind Schwachstellenmanagement und Patching unerlässlich, um Sicherheitsverletzungen durch Systemschwachstellen zu verhindern.
Welche Vor- und Nachteile bieten Zero Trust?
Wie jedes Konzept bietet Zero Trust laut Andreas Decker, Consultant bei TÜV Trust IT, sowohl Vor- als auch Nachteile für Benutzer. Beginnen wir mit den wichtigsten Vorteilen: Das Vertrauen, das eine Entität in ein Netz hat, ist sehr eng definiert und beschränkt sie auf die Dienste, zu deren Zugriff sie berechtigt ist. Es gibt keine Möglichkeit, auf andere Ressourcen im Netzwerk zuzugreifen, da andere Ressourcen für die Entität nicht einmal sichtbar sind. Zudem kann dieser Ansatz das Schadenspotenzial bei einem Angriff einschränken, jedoch hilft es nicht per se gegen Angriffe, wie z. B. Phishing.
Hier sind vor allem der Mensch und die Security Awareness aller Mitarbeiter gefragt. Ein großer Nachteil von Zero Trust ist offensichtlich: Es ist komplex und kostspielig. Der Prozess kann eine komplette Neugestaltung und Neukodierung der gesamten Infrastruktur erfordern. Dabei unterstützen Legacy-Anwendungen und -Infrastrukturen die für Zero Trust erforderlichen Technologien möglicherweise gar nicht.
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