Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Die Internetwirtschaft braucht weibliche Verstärkung. Nur knapp 17 Prozent der Beschäftigten in der deutschen IT-Branche sind Frauen. Noch größer ist der Gender Gap in den Chefetagen. So macht der Anteil an Frauen in Führungspositionen im Bereich Softwareentwicklung und Programmierung in der IKT-Branche gerade einmal 9 Prozent aus.2 Der Anteil der Gründerinnen an Start-ups mit innovativem Geschäftsmodell beträgt 15,7 Prozent.3 Die Initiative #LiT – Ladies in Tech unter dem Dach des eco Verband der Internetwirtschaft e. V. will dies ändern. Unter Beteiligung führender Tech-Konzerne wie Salesforce und GoDaddy setzt sich die Initiative dafür ein, Frauen aller Digital-Disziplinen sichtbarer zu machen, deren aktive Teilhabe an der Gestaltung der digitalen Transformation zu fördern und dem Fachkräftemangel nachhaltig entgegenzuwirken.
„Das größte Potenzial, das Deutschland bei der Digitalisierung bisher brach liegen lässt, sind Mädchen und Frauen in der IT und Digitalwirtschaft“, erklärt eco Vorstandsvorsitzender Oliver Süme. Die Digitalisierung gestalte maßgeblich die Zukunft aller Menschen in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen und fungiere selbst in Pandemiezeiten als Jobmotor. „Um innovative Lösungen zu entwickeln und international wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen die Förderung von Frauen jetzt zur Chefsache machen, denn die Gleichstellung der Geschlechter liegt in ihrem tiefsten wirtschaftlichen Interesse“, so Süme weiter. „Mit der Initiative #LiT – Ladies in Tech verleihen wir den hoch qualifizierten, großartigen Expertinnen in Tech Gesicht und Stimme, damit sie wiederum andere inspirieren und ermutigen, diese spannende und zukunftssichere Branche für sich zu entdecken“, ergänzt Lucia Falkenberg, Chief People Officer beim eco Verband, die im Frühjahr 2019 gemeinsam mit Süme die Initiative gründete. In der IT werde der Ruf nach mehr Kolleginnen immer lauter. Zudem reife in der Tech-Welt die Erkenntnis, dass gemischte Teams Innovation fördern sowie Qualität und Leistung steigern.
eco verstärkt Aktivitäten der Initiative #LiT – Ladies in Tech
Die Initiative #LiT – Ladies in Tech will weiblichen Role Models der Tech-Branche sowie aktuell drängenden Fragestellung und Themen im Kontext Frauen in der IT- und Digitalbranche in Medien, Politik und Gesellschaft mehr Sichtbarkeit verleihen. Dazu wurde jüngst eine neue Webseite als Content-Hub rund um das Thema Frauen in Tech gelauncht. Zudem fördert die Initiative den aktiven Austausch mit Politik und Medien und fungiert als Plattform zur Vernetzung weiblicher Fach- und Führungskräfte der IT- und Digitalwirtschaft. Auch führende Tech-Konzerne sind bereits als Partner an Bord. „Themen wie Diversity und Gleichberechtigung sind prägende Werte unserer Unternehmenskultur. Wir stehen für eine Tech-Welt, in der Frauen und Männer gemeinsam an einem Strang ziehen und in der auch weiblichen Talenten alle Optionen offen stehen – dafür setzen wir uns mit GoDaddy und #LiT – Ladies in Tech ein“, begründet Melanie Buck, Director Change Management bei GoDaddy, das Engagement des Unternehmens.
Auch zu männerdominierten Diskussionsrunden auf Tech-Events will die Initiative Gegenimpulse setzen. „Wir haben viele Jahre sehr viele und mit Sicherheit hoch qualifizierte Männer auf Tech-Bühnen gesehen, aber zu wenige Frauen“, sagt Falkenberg, die mit dem eco selbst über 100 Events im Jahr veranstaltet. Diverse Studien weisen der Sichtbarkeit von weiblichen Vorbildern eine Schlüsselrolle zu, um Mädchen und Frauen für Tech und IT zu begeistern. Mit dem öffentlichen Speakerinnen-Verzeichnis will die Initiative Frauen einen Platz auf den Bühnen digitaler Experten-Formate bieten und jene unterstützen, die als Eventveranstalter auf der Suche nach Expertinnen in Tech sind. Im Juni startet zudem die Nominierungsphase für den eco://award in der Kategorie #LiT – Ladies in Tech, mit dem das Engagement inspirierender weiblicher Fach- und Führungskräfte der Digitalbranche gewürdigt wird.
Mehr zur Initiative #LiT – Ladies in Tech unter: https://lit.eco.de/
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