Wissen

Immer Up-To-Date

TeleTalk 01/26

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe:

• CX Trend Radar 2026
• Agentic AI
• KI & Ethik
• Zukunft der Arbeit

 

Kostenlos zum Durchklicken:
TeleTalk 02/26 als ePaper (hier klicken)

Und hier können Sie TeleTalk bestellen oder abonnieren!

TeleTalk Special

Special: Collaborative Intelligence

We unite Human and Artifical Power.

 

In Kooperation mit:
Avaya, Bucher+Suter, Calabrio, Five 9, Parloa, Sogedes, USU, Vier, Zoom

 

Kostenlos zum Durchklicken:
TeleTalk Special als PDF (hier klicken)

Und hier können Sie TeleTalk bestellen oder abonnieren!

TeleTalk Archiv

Ältere Ausgaben als ePaper

Opens internal link in current windowHier lesen Sie weitere Ausgaben der TeleTalk.

„The Breathing Project” – gemeinsam stark

Von: Redaktion Teletalk am 15.04.2020

Neuentwicklung einer einfachen und preisgünstigen Beatmungslösung an der Uni Marburg

Seit Mitte März, arbeitet die Arbeitsgruppe Halbleiterphotonik der Universität Marburg an der Entwicklung einfacher Beatmungsgeräte, die schnell und preisgünstig hergestellt werden können. Mit ihren Forschungs- und Entwicklungsbereichen ist die Uni Marburg seit vielen Jahren Kunde von Conrad Electronic und insbesondere über das Conrad Education Team besteht ein enger Kontakt und reger Austausch.

90% der Bauteile von Conrad Electronic

Dementsprechend musste Conrad Electronic CEO Werner Conrad nicht lange überlegen, als er von dem aktuellen Projekt der Uni Marburg erfahren hat und um Unterstützung gebeten wurde: „Prof. Dr. Martin Koch und seinem Team die erforderlichen Bauteile für die Entwicklung ihres Prototypen zur Verfügung zu stellen, ist für einen Omnichannel-Händler im Bereich Technik und Elektronik wie wir es sind, eine schöne Gelegenheit, um unseren Beitrag zur Bewältigung der Krise zu leisten. Als Unternehmer haben wir eine gesellschaftliche Verantwortung und insofern sind Hilfen wie diese in der aktuellen Lage eine absolute Selbstverständlichkeit.“ Für die Entwicklung des Prototyps und den Bau der ersten Geräte wurden ca. 90% der verwendeten Bauteile von Conrad Electronic bezogen, außerdem können bei Bedarf passgenaue 3D-gedruckte Komponenten zum Einsatz kommen, die Conrad über seinen 3D-Druck-Service-Partner Opens external link in new windowProtiq zur Verfügung stellen kann.

CARL macht CPAP zum Beatmungsgerät

Zum Team um Prof. Dr. Martin Koch gehören mittlerweile mehr als 30 Experten, unter anderem auch Experten aus dem Schlafmedizinischen Zentrum der Universität und Techniker der Uniklinik Marburg. Sie alle stehen in engem Austausch mit Ärzten des Universitätsklinikums und arbeiten gemeinsam an der Entwicklung eines erweiterten CPAP-Geräts: „Continuous Positive Airway Pressure“, kurz CPAP, kennt man als Therapieform aus der Behandlung von schlafbezogenen Atmungsstörungen wie etwa der Schlafapnoe. Mithilfe einer Maske wird den Patienten ein kontinuierlicher Überdruck appliziert, der die Atemwege offen hält.

Der Plan des Expertenteams der Uni Marburg: Mit dem neu entwickelten Zusatzgerät CARL (CPAP Apparatus Respiratory Life support) soll jedes gängige CPAP-Gerät zu einem Beatmungsgerät erweitert werden können. „Diese Lösung ist zwar nicht für die Erstversorgung schwerer Fälle geeignet, aber sicherlich für Patienten, die sich auf dem Weg der Genesung befinden“, so der Chef der Arbeitsgruppe Halbleiterphotonik. Und weiter: „Auf diese Weise werden die professionellen Beatmungsgeräte wieder früher für einen nächsten schweren Fall frei.“

Einfache Lösung, die Kosten spart

Der Vorteil der an der Uni Marburg entwickelten Beatmungslösung liegt auf der Hand: Während gängige Systeme, die höhere Beatmungsdrücke aufbauen können (wie zum Beispiel BiPAP), mehrere Tausend Euro kosten, belaufen sich die Kosten für ein einzelnes CPAP-Gerät auf vergleichsweise günstige 1.500 Euro. Dennoch ist das Team natürlich auf weitere finanzielle Unterstützung angewiesen: „Den Großteil der Spenden möchten wir für den Zukauf von CPAP-Geräten verwenden, um diese dann mit CARL zu erweitern und an Kliniken weitergeben zu können“, so Prof. Dr. Martin Koch.

Derzeit ist die Weitergabe an Kliniken allerdings noch nicht möglich: „Zum jetzigen Zeitpunkt können und dürfen wir das Gerät noch nicht in Umlauf bringen, da es sich hierbei um ein medizintechnisches Produkt handelt, das eine offizielle Zulassung benötigt“, erläutert der Professor weiter. Man arbeite jedoch unter Hochdruck an einer Zulassung und stehe diesbezüglich auch mit politischen Stellen in aktivem Austausch. Sofern eine Zulassung erreicht wird, sollen die Geräte der ersten Produktionscharge zunächst an medizinische Einrichtungen im Großraum Marburg verteilt werden. Außerdem möchte das Team seine Pläne für den Bau seiner Beatmungslösung veröffentlichen und damit kostenfrei zur Verfügung stellen.

Spenden für „The Breathing Project“ sind möglich an:

Rotary Unterstützungsfonds Marburg e.V. / Freiherr-vom-Stein-Straße 28 / 35041 Marburg

Bankverbindung: Commerzbank Marburg
IBAN: DE12 5334 0024 0393 7711 00
BIC: COBADEFFXXX
Betreff: Breathing Projekt


TeleTalk-Marktführer 1/2026

Der TeleTalk-Marktführer Contact Center & CRM bietet mit zahlreichen Marktübersichten und einem Business-Guide einen aktuellen Überblick über Technologien, Lösungen, Produkte und Dienstleistungen für Customer Care & Servicemanagement.

 

Die jeweils aktuelle Ausgabe können Sie hier bestellen.

Werfen Sie hier einen Blick in die aktuellen Marktübersichten.

 

Zum Kennenlernen geht´s hier zum ePaper.

TeleTalk-Marktübersichten

12 Tabellen, hunderte Anbieter

Alle Produkte, Lösungen, Dienste und Dienstanbieter für professionellen Kundenservice im schnellen Überblick.

 

Opens internal link in current windowHier gehts zu den Marktübersichten

© telepublic Verlag 2011 | Alle Rechte vorbehalten.