Die Zahl der Cyberangriffe, die bekannt werden, nimmt stetig zu. Wer denkt, er sei vor solchen Attacken sicher, irrt sich. Erhöhte Wachsamkeit ist in der Tat geboten, denn Internetbetrüger und Cyberkriminelle gehen immer raffinierter vor, wie sich am Phänomen der Phishing E-Mails zeigt. Um betrügerische Nachrichten zu erkennen, genügte es lange Zeit, die E-Mails auf Plausibilität zu prüfen. Heute kopieren Täter etwa eine tatsächlich von einem Anbieter verschickte Nachricht und ersetzen darin nur die Webadresse hinter den Links. Die Nachricht sieht im Postfach dann genauso aus wie die des Anbieters. Wer auf den Link klickt, landet aber nicht auf dessen Webseite, sondern verbindet sich mit dem Server der Kriminellen.
Es ist daher wichtig, die Webadresse hinter einem Link sorgfältig zu prüfen, bevor man darauf klickt. So lässt sich das Risiko mindern, Opfer von Identitätsklau zu werden oder sein Gerät mit Schadsoftware zu infizieren,“ sagt Melanie Volkamer, Leiterin der Forschungsgruppe "Security, Usability, Society" (SECUSO) am KIT. Das Gleiche täten Kriminelle und Betrüger auch mit Anhängen, so die Expertin weiter. Sie ersetzen harmlose PDFs durch gefährliche Dateianhänge. Wenn die Datei geöffnet wird, wird darüber Schadsoftware eingeschleust und die Kontrolle über das Gerät oder ganze Infrastrukturen übernommen. Dann wird von den Opfern Geld gefordert, um die Kontrolle zurück zu erhalten. Deshalb empfiehlt die Expertin, stets BackUps auf separaten Geräten anzulegen.
Benutzerkonten richtig schützen
Auch in Bezug auf den Schutz von Benutzerkonten seien die Nutzerinnen und Nutzer selbst gefragt. Bei Passwörtern kommt es zunächst auf die Länge und nicht auf die Komplexität an. Geeignet sind aneinander gehängte Wörter, die zusammen mehr als 20 Zeichen lang sind. Diese Wörterketten sind auch einfacher zu merken, als die oft geforderten achtstelligen komplexen Passwörter, wie etwa ‚er§1DF22‘.“ Bei einer großen Anzahl an Benutzerkonten lohne sich die Verwendung eines Passwortmanagers, damit für unterschiedliche Konten auch unterschiedliche Passwörter verwendet werden können. Für besonders wichtige Benutzerkonten sollte soweit möglich die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert sein.
Deutsche sensibilisiert
Wie eine repräsentative Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. kürzlich zeigte, ist die Relevanz der Passwörter für die Internet-Sicherheit bei den Deutschen bereits verstärkt in den Fokus gerückt. So gab jeder dritte Deutsche (34,2 Prozent) an, sich bei jedem neuen Online-Dienst, ein neues Passwort auszudenken. Auf die Frage „Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um Ihre Daten zu schützen?“ antworteten außerdem 53,4 Prozent der Befragten, dass sie ein möglichst komplexes Passwort nutzen, das mindestens zehn Zeichen inklusive Sonderzeichen, oder sogar mehr als 20 Zeichen hat. 27,3 Prozent nutzen zweistufige Anmeldeverfahren falls möglich, also beispielsweise Passwort plus SMS-Code. (Red/TT)
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