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Im Podcast von Manfred Stockmann geht es nicht um Podologie! Mit seinen Gästen diskutiert er Entwicklungen und Erfahrungen rund um die Themen Persönlichkeits- und Organisations-Entwicklung, Customer Service und Digitalisierung.

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Studie: TK-Dienstleister machen weniger Umsatz

Von: Kai-Werner Fajga am 18.10.2017

VATM und Dialog Consult stellen Studie zum deutschen Telekommunikationsmarkt 2017 vor

Die Telekommunikationsanbieter werden in diesem Jahr weniger erlösen als in 2016, so lautet ein zentrales Ergebnis der neuen Studie zum deutschen Telekommunikationsmarkt 2017, die der VATM und die Unternehmensberatung DIALOG CONSULT heute vorgestellt haben. Der Gesamtumsatz mit TK-Diensten in Deutschland werde 2017 voraussichtlich von 59,7 Milliarden Euro um 1,5 Prozent auf 58,8 Milliarden Euro sinken.

„Der Mobilfunkmarkt nimmt bedingt durch regulatorische Effekte wie zum Beispiel Senkungen der Entgelte für die nationale Terminierung oder EU-Roaming ab. Die Festnetzumsätze gehen aufgrund starker Wettbewerbsintensität und sinkender Verbraucherpreise zurück“, sagte Prof. Dr. Torsten J. Gerpott, der Inhaber des Lehrstuhls für TK-Wirtschaft an der Universität Duisburg-Essen ist.

Weitere Ergebnisse: Der wachsende Markt der Kabelnetzbetreiber mit 5,5 Milliarden Euro (+0,2 Milliarden Euro) und einem Plus von 3,8 Prozent könne den Umsatzrückgang des Gesamtmarktes nicht auffangen. Insgesamt sei der Festnetzmarkt 32,6 Milliarden Euro (2016: 33,0 Milliarden Euro) schwer, die Mobilfunkumsätze sänken um 1,9 Prozent von 26,7 auf 26,2 Milliarden Euro. Von den Mobilfunkumsätzen entfielen 18,2 Milliarden Euro (-2,7 Prozent) auf die Wettbewerber und wie im Vorjahr acht Milliarden Euro auf die Telekom. Während der Umsatz bei den Telekommunikations-Wettbewerbern im Festnetz um 0,4 Milliarden auf 13,5 Milliarden Euro zurückgehe, würden es bei der Telekom mit 13,6 Milliarden Euro rund 0,2 Milliarden weniger sein als im Vorjahr.

Die Zahl der Festnetz-Breitbandanschlüsse steige in diesem Jahr erneut: Sie nehme um rund 1 Million auf 33,0 Millionen zu (+3,1 Prozent) (Abb. 10). Etwa 3,1 Millionen Haushalte (+ 530.000) würden Ende 2017 an Glasfasernetze mindestens bis zum Gebäudekeller (FTTB/FTTH) angeschlossen sein – ein Fünftel mehr als im Vorjahr.
Trotz der Verbreitung von Sprach-Flatrates werde erneut weniger telefoniert.

In diesem Jahr seien es insgesamt 914 Millionen Minuten täglich (-6 Millionen Minuten pro Tag). Im Festnetz sinke die Zahl der Gesprächsminuten deutlicher von 360 auf 345 Millionen pro Tag als im Mobilfunknetz mit „nur“ einer Million Minuten auf 309 Millionen Minuten pro Tag. Software-basierte Telefonie-Anwendungen, wie u. a. Skype und WhatsApp, gewönnen insgesamt weiter an Bedeutung (+4 Prozent; 260 Millionen Minuten täglich). Prof. Gerpott erläuterte: „Die Nutzung von OTT-Verbindungen nimmt weiter zu, da die dazu erforderliche Software – die Apps – immer benutzerfreundlicher wird und wichtige Zusatzfunktionen bietet.“

 

VATM fordert klares Bekenntnis zur Gigabit-Gesellschaft

VATM-Präsident Martin Witt bezieht zur heute vorgestellten Marktstudie wie folgt Stellung: „Die Telekom dominiert weiterhin den deutschen Festnetz-Markt. 75 Prozent aller Anschlüsse werden physikalisch auf dem Netz des Ex-Monopolisten bereitgestellt. Die Vectoring-Entscheidung zugunsten der Telekom hat wie befürchtet die Abhängigkeit der Wettbewerber von Vorprodukten der Telekom sogar noch erhöht.“ Das zeige einmal mehr, wie wichtig ein kluger Regulierungsrahmen für die Zukunft des Standortes Deutschland sei.

„Eine Marktmachtübertragung von Telekom-Vectoring auf FTTB/H ist absehbar. Die Telekom wird dort, wo der Wettbewerb sie zum Ausbau mit echten Glasfaseranschlüssen treibt, alles daran setzen, ihre dominante Marktposition zu verteidigen. Regulierung mit Augenmaß muss eine Remonopolisierung verhindern“, unterstreicht Witt.

Die Entwicklungen in Brüssel sind aus Sicht des VATM beunruhigend. Der Verband hält es für völlig inakzeptabel, dass von Seiten der Bundesregierung Regulierungsferien zugunsten der Telekom gefordert werden. „Aufgrund der völlig unzureichenden Wettbewerbssicherung wäre es nicht mehr möglich, einen großen Teil der Wirtschaft mit konkurrenzfähigen Angeboten zu versorgen“, warnt der VATM-Präsident.

„Deutschlands Wirtschaft braucht in Zukunft nicht nur die besten Netze, sondern auch die besten Dienste auf den Netzen. Abschottung und neue Monopole wären fatal auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft. Wettbewerbspolitik ist Standort- und Verbraucherpolitik“, unterstreicht Witt.

Mehr unter: www.vatm.de


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