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Podcast

Im Podcast von Manfred Stockmann geht es nicht um Podologie! Mit seinen Gästen diskutiert er Entwicklungen und Erfahrungen rund um die Themen Persönlichkeits- und Organisations-Entwicklung, Customer Service und Digitalisierung.

Hören Sie hier doch mal rein.

Der Nutzer als König?

Von: Redaktion Teletalk am 21.07.2021

Worauf es bei der Produktentwicklung wirklich ankommt

Heutzutage reicht es meist nicht mehr aus, komplexe B2B-Anwendungen – wie beispielsweise Software für Fabriksteuerungen oder Leitzentralen – grafisch anschaulich und modern zu gestalten. Vielmehr kommen der Nutzerfreundlichkeit und dem -erlebnis eine immer größere Bedeutung zu. Im Vordergrund steht dabei der User, um ihn herum werden Ideen geboren, gestaltet und geschaffen.

Aus all diesen Faktoren ergibt sich schließlich die User Experience. Doch die Ansprüche gehen weit über die pure Funktionalität hinaus. Vor allem Nutzer im Geschäftsumfeld wollen sich mit ihren vielfältigen Erwartungen und Bedürfnissen verstanden fühlen. Wenn ein digitales Produkt zu kompliziert und auf Anhieb nicht zu verstehen ist, suchen sie schnell nach Alternativen, da die Anwendung ihren Arbeitsalltag nicht erleichtert, sondern eher erschwert. „Daher erweist es sich als elementar, den Nutzer und seine Bedürfnisse zu verstehen, um eine erfolgreiche B2B-Anwendung zu entwickeln.

Ohne Usability geht’s nicht
In der Regel umfasst der Bereich der User Experience (UX) alles, was eine Person zu einem Produkt wahrnimmt. Also beispielsweise die Werbung, den Verkäufer oder die Verkäuferin, die Lieferung, die Inbetriebnahme, Wartung und Service sowie Meinungen von Kollegen – sie geht also weit über die einfache Nutzung des Produkts heraus. Ergänzend dazu kommt die Usability ins Spiel. Sie beschreibt, wie gut sich das Produkt oder die Anwendung für einen bestimmten Nutzer in einer bestimmten Umgebung für seine spezifische Aufgabe eignet, um seine Ziele effizient und effektiv zu erreichen. Wenn die Usability nicht passt – sich das Produkt oder die Anwendung nicht einfach nutzen lässt – dann ist auch die gesamte User Experience negativ. Usability meint Gebrauchstauglichkeit und stellt somit eine Art Grundvoraussetzung dar. Die Folge schlechter Usability ist häufig der Verlust des Kunden. Gute Usability ist mittlerweile eine grundlegende Basisanforderung und kein Nice-to-Have.

Aus der Menge herausstechen
Ob bei Industriewaagen oder Systemen für Flugsicherheitssysteme – Nutzer „erleben“ die User Experience und Usability. Bei allen digitalen Produkten und Anwendungen spielen diese Faktoren deshalb eine zentrale Rolle. Allerdings sollten die Entwickler immer individuell beurteilen, welche Elemente sich eignen und auch welchen Zweck sie erfüllen sollen. In der aktuell stark vernetzten, digitalen Welt sorgt eine optimale User Experience für eine zusätzliche Differenzierung – Kunden erhalten mit dem Internet schließlich einen riesigen Marktplatz und zudem die Möglichkeit, sich verschiedene Anbieter, Produkte und Services auszusuchen und miteinander zu vergleichen. Das Nutzungserlebnis macht hier den Unterschied, denn eine Anwendung oder eine Software möchte durch ihre einfache Handhabung aus der Menge herausstechen und ein schönes und attraktives Erlebnis ermöglichen. Im B2B-Bereich spielen zudem Punkte wie Effizienz und Bedienung eine große Rolle.

Fest steht: Um sich erfolgreich am Markt zu platzieren, sollten Entwickler deshalb immer stärker darauf achten, bei der Planung und Gestaltung von Produkten den Fokus nicht mehr nur auf die Funktionen zu legen, sondern auch auf den Nutzer, sprich die User Experience und Usability der Anwendung. Vor allem die Ausgestaltung von Anwendungen im B2B-Bereich sollte daher in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern eines Unternehmens erfolgen. Denn nur so lassen sich die Nutzer langfristig überzeugen und schließlich halten.

Weitere Informationen zu diesem Thema unter www.custom-interactions.com.


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