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Im Podcast von Manfred Stockmann geht es nicht um Podologie! Mit seinen Gästen diskutiert er Entwicklungen und Erfahrungen rund um die Themen Persönlichkeits- und Organisations-Entwicklung, Customer Service und Digitalisierung.

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Remote-Work-Studie: Druck, beweisen zu müssen wirklich zu arbeiten

Von: Redaktion Teletalk am 18.02.2021

Vorgesetzte nehmen nicht den vollen Umfang der Arbeit wahr

42 Prozent der Deutschen spüren im Homeoffice den Druck beweisen zu müssen, dass sie auch wirklich arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von HubSpot zum Thema Remote Work. Knapp ein Viertel glauben zudem, dass ihre Vorgesetzten nicht den vollen Umfang ihrer Arbeit wahrnehmen würden. Für mehr Produktivität wünschen sich mehr als ein Drittel (38 Prozent) mehr Flexibilität in Bezug auf Arbeitszeit, um Job und Privatleben besser zu vereinen. 35 Prozent fordern Unterstützung von Vorgesetzten und Teammitgliedern.

Remote stärkt Zugehörigkeitsgefühl im Team Immerhin hat die Hälfte der Befragten (50 Prozent) bereits das Gefühl, dass ihr Unternehmen aktiv daran arbeitet, ein integratives Umfeld für Remote-Mitarbeiter zu schaffen. Auch der Zusammenhalt wird gestärkt: 41 Prozent geben an, dass sie ein stärkeres Gefühl der Zugehörigkeit innerhalb ihres Teams oder Unternehmens haben, wenn alle remote arbeiten. Knapp die Hälfte hat außerdem Möglichkeiten, sich an den Programmen ihres Unternehmens für Vielfalt, Integration und Zugehörigkeit zu beteiligen.

Psychische Gesundheit wirkt sich negativ auf Arbeitsleistung aus
Auch die psychische Gesundheit leidet unter Remote Work: 44 Prozent der Befragten arbeiten mehr als acht Stunden am Tag, ein Fünftel (22 Prozent) fühlt sich ausgebrannter und gestresster als noch vor Corona. 21 Prozent geben zudem an, dass ihre mentale Gesundheit negative Auswirkungen auf ihre Arbeitsleistung habe. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) sagen ,dass die Arbeitsleistung aufgrund von Veränderungen zu Hause durch Covid-19 leide. Mehr als zwei Drittel sind seit der Krise vollständig für die Kinderbetreuung oder Pflege eines Familienmitglieds verantwortlich.

Die Karriere leidet bei Remote Work Neben der Arbeitsleistung leidet auch die Karriere: Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) erklären, nicht befördert worden zu sein, seit sie remote arbeiten. 38 Prozent finden es durch Remote Work schwieriger, befördert zu werden.

„Wie für viele andere Unternehmen ist Remote Work auch bei HubSpot nichts Neues. Teil unseres Culture Codes ist, dass Arbeit kein Ort ist, den ich aufsuche, sondern eine Sache, die ich tue. Unser Ziel ist es, ein Unternehmen aufzubauen, in dem das jedes Teammitglied sein Bestes geben und leisten kann. Für manche braucht es dafür das Büro, für andere das Home-Office und wieder andere arbeiten am besten in einem Mix aus beidem“, so Sophie Hamersley, PR & Communications Manager im Culture Team von HubSpot.


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