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Im Podcast von Manfred Stockmann geht es nicht um Podologie! Mit seinen Gästen diskutiert er Entwicklungen und Erfahrungen rund um die Themen Persönlichkeits- und Organisations-Entwicklung, Customer Service und Digitalisierung.

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Warnung vor Überregulierung von KI in Europa

Von: Redaktion Teletalk am 13.05.2020

Nur 9 Prozent der Unternehmen in Deutschland nutzen aktuell KI-Anwendungen

Anlässlich der anstehenden Beratungen im Rechtsausschuss des EU-Parlaments warnt der Digitalverband Bitkom vor einer Überregulierung von Künstlicher Intelligenz in Europa. Dadurch könnten europäische Unternehmen von einer Nutzung der Zukunftstechnologie abgeschreckt werden und ein Wettbewerbsnachteil gegenüber außereuropäischen Wettbewerbern entstehen. Nach einer langen Vorlaufzeit, in der sich die EU-Gremien vor allem mit ethischen Aspekten von Künstlicher Intelligenz beschäftigt haben, wird nun der Rechtsausschuss des EU-Parlaments einen Berichtsentwurf zu Haftungsfragen diskutieren. Darin wird die Einführung einer verschuldensunabhängigen Haftung für Künstliche Intelligenz in Hochrisiko-Anwendungen vorgeschlagen. Haftbar soll danach der Betreiber der KI-Anwendung sein, also zum Beispiel der Unternehmer, der eine Maschine einsetzt, die mit einer lernenden Software ausgestattet ist. Der Betreiber soll darüber hinaus gezwungen werden, eine Pflichtversicherung für mögliche Risiken abzuschließen. Nach Meinung des Bitkom-Präsident Achim Berg, bräuchten die Unternehmen allerdings anstelle von zusätzlicher Regulierung, Haftungsverschärfungen und Pflichtversicherungen mehr Anreize, um in die Entwicklung und den Einsatz dieser Technologie zu investieren.

 

KI - Einsatz für Mehrheit der Unternehmen noch kein Thema

Eine aktuelle Umfrage unter Geschäftsführern und Führungskräften in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern in Deutschland im Auftrag des Bitkom hat zudem gezeigt, dass bislang gerade einmal 9 Prozent der Unternehmen KI-Anwendungen im Einsatz haben. Für zwei Drittel (64 Prozent) der Unternehmen ist ein solcher Einsatz dagegen derzeit gar kein Thema. Allerdings könnten solche Anwendungen nach Ansicht des Bitkom in vielfältiger Weise Tätigkeiten und Entscheidungen menschlicher Anwender unterstützen und ihnen ihre Aufgaben erleichtern. Etwa bei der Qualitätskontrolle von Stoffen, bei der Diagnose von Krankheiten, oder aber auch für die Textanalyse zur Bestimmung der Autorenschaft. Die Künstliche Intelligenz sei eine der hoffnungsvollsten Zukunftstechnologien in Europa. Das riesige Potenzial dieser Technologie für vielfältige Verbesserungen in Wirtschaft und Gesellschaft dürfe deshalb nicht vorschnell ausgebremst werden.

 

Verhältnismäßigkeit muss gegeben sein

Der Verband warnt insbesondere vor einer unkoordinierten Vielzahl neuer Vorschriften, mit denen der KI-Einsatz reguliert werden soll. Die jetzt im EU-Parlament diskutierte Initiative beträfe zunächst KI-Systeme mit besonderem Gefährdungspotenzial, jedoch seien weitere Haftungsvorschriften und andere rechtliche Vorgaben für die Entwicklung von KI bereits angekündigt. So werde auch schon seit längerem diskutiert, die Produkthaftung auf EU-Ebene zu verschärfen. „Weil keine Technologie perfekt ist, müssen wir Menschen wirksam vor Schäden durch solche Systeme schützen und es darf nicht zu Haftungslücken kommen. Wichtig ist, dabei ein in sich konsistentes System zu schaffen, das zudem verhältnismäßig ist“, so Berg.

www.bitkom.org


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