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Service-Congress voll ausgebucht

Von: Michael Braun und Kai-Werner Fajga am 13.02.2018

Zum dritten Mal in Folge präsentierte der KVD seine Service Congress am Münchner Flughafen als voll ausgebuchtes Event. Das Konzept mit einer Mischung aus Fachvorträgen, Ausstellerfläche, Awardverleihung und festlicher Gala kam auch in diesem Jahr gut beim Publikum an. Der Verband blickt zuversichtlich in die Zukunft.


Er hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel – aber in die Jahre kommt er nicht: Der 37. KVD Service Congress am 9. und 10. November im Hilton Hotel Airport München bot den Teilnehmern ein bekannt buntes Potpourri aus inspirierenden Keynotes, praxisnahen Fachsequenzen, dem Wettbewerb zum 26. Service Management-Preis und Messe. „Der KVD Congress ist eines unserer Highlights im Verbandsjahr“, sagte Vorstandsvorsitzender Ramón Somoza bei der Begrüßung der Teilnehmer. „Wir sind zum dritten Mal in Folge ausgebucht – und das erfüllt uns mit Stolz.“ 

Es kommen aber nicht nur Teilnehmer zu Congress und Messe, die die Vorzüge der Veranstaltung seit Jahren zu schätzen wissen. Auch in diesem Jahr freute sich Somoza über ein Drittel Erstbesucher und ein Viertel neue Aussteller auf der Messe. Der Titel „Service 4.0 – heute und morgen“ lag nah, denn wie Ramón Somoza feststellte, kleide sich der KVD auch 35 Jahre nach seiner Gründung stets neu in ein modernes Gewand. „Drei Dinge wünsche ich uns ganz besonders“, sagte Somoza zum Abschluss seiner Begrüßung: „Neue Informationen, damit wir mit vielen guten Impulsen zur Digitalen Transformation ins neue Jahr gehen können; gute Netzwerke und dass wir nach diesen zwei Tagen nach Hause gehen mit einem guten Rüstzeug für das kommende Geschäftsjahr 2018.“

Congress fokussiert Service 4.0

Für die Besucher des KVD Service Congress zählen die Keynotes traditionell zu wichtigen Impulsgebern für die komplette Veranstaltung. Und so zeigten die drei Vorträge auch in diesem Jahr: Service hat viele Gesichter – und Service 4.0 erst recht. Service 4.0 lasse sich beispielsweise nicht nur an technischen und digitalen Innovationen festmachen, son-dern es sind vor allem die Investitionen in den Menschen, die zukünftig von Bedeutung sein werden. Davon zumindest zeigte sich der Wirtschaftswissenschaftler und Publizist Erik Händeler in seinem Vortrag überzeugt. Stefanie Brickwede referierte in ihrer Keynote über 3D Druck und welche Einsatzmöglichkeiten er in ihrem Unternehmen, der Deutschen Bahn AG, bietet – zeigte aber auch deutlich, dass 3D Druck eher ein Change Management Thema ist als ein technologisches. Und welche Tücken Technologie haben kann, demonstrierte eindrucksvoll David Kriesel in seinem Vortrag. Der Informatiker, Data Scientist und Blogger entdeckte vor vier Jahren zufällig einen Softwarefehler bei Xerox-Scankopierern und zeichnete in seiner Keynote seine Auseinandersetzung mit dem Großkonzern zu diesem Thema nach. 

KVD Zukunftswerkstatt

Im vergangenen Jahr wurde die Idee eher aus der Not geboren – dieses Mal hatte die KVD Zukunftswerkstatt einen fest eingeplanten Platz im Programm des KVD Service Congresses. Während parallel die Fachsequenzen eins und zwei stattfanden, wurde in einem separaten Workshop-Raum ausgiebig diskutiert. Ziel der Zukunftswerkstatt unter der Leitung der beiden Trainer Heike Andreschak und Holger Keck war der rege Austausch unter den Teilnehmern zu ihren Erfahrungen und Ideen rund um das Thema „Service 4.0 – den Wandel gestalten“. Schnell wurde deutlich: Service 4.0 ist vor allem ein People Development- und Change Management-Thema.

Überhaupt war das Thema Change Management maßgeblich für die Diskussionsrunde. Gemeinsam erarbeiteten die Teilnehmer Themenschwerpunkte, die ihrer Ansicht nach wichtig für den Service der Zukunft sind. Ein Punkt lautete: Das Standing des Services im Unternehmen muss mehr wertgeschätzt werden – vor allem die Mitarbeiter, die im Service arbeiten. Es herrschte außerdem Einigkeit darüber, dass die Digitalisierung bei vielen Mitarbeitern auch eine permanente Unsicherheit hinterließe. Daher sei eine gute Diskussi-onskultur maßgeblich, in der Mitarbeiter ihre Ängste und Bedenken äußern können und Führungskräfte Kritik oder Unsicherheiten nicht von vornherein verurteilten.

Generell wünschten sich die Teilnehmer mehr Unterstützung für die Servicebranche – auch von Außerhalb und meinten damit, dass Service mehr Raum in Ausbildung und gegebenenfalls sogar Politik nehmen sollte. „Service soll attraktiv werden“, lautete daher eine Forderung. Um das Umzusetzen könnten mitunter auch Kollaborationen sinnvoll sein. 

Service-Management-Preis

Die Solutiness GmbH aus Freiburg hat mit ihrer Lösung „tele-LOOK“ den 26. KVD Service-Management-Preis gewonnen, für den insgesamt drei Service-Konzepte im Vorfeld nominiert worden waren. Das junge Start-Up von Geschäftsführer Klaus Plüher setzte sich gegen die time:matters GmbH und die Philips GmbH durch. Ins Finale hatten es durch eine Jury-Vorauswahl drei Service-Konzepte geschafft, die un-terschiedlicher kaum hätten sein könnten: Ein personalrelevanter Ansatz von Philips, eine prozessorientierte Lösung von time:matters und ein toolzentriertes Angebot von Solutiness. „Die grundverschiedenen Ansätze zeigen, wie breit aufgestellt der Service-Management-Preis ist und in welchem Spektrum neue Service-Lösungen heute entwickelt werden“, sagte KVD-Vorstandsvorsitzender Ramón Somoza im Rahmen des Wettbewerbs.

Bei dem siegreichen Konzept der Solutiness GmbH, tele-LOOK, handelt es sich um einen digitalen Fernservice, der aus einem Smartphone ein Fernrohr zu jedem beliebigen Ort macht. tele-LOOK spart Zeit und Anfahrten durch Diagnosen, Lösungen oder Auftragsvorklärungen aus der Ferne (TeleTalk berichtete). Unproduktive Nonsens-Calls und Lappalien-Services können früh und kostengünstig erkannt werden. Dabei fungiert der Kunde mit seiner Smartphone- oder Tablet-Kamera als verlängerter Arm des Technikers, indem er in einer audiovisuellen Echtzeit-Kommunikation über eine Internetverbindung vom Techniker Schritt-für-Schritt durch den Diagnose- oder Wiederherstellungs-Prozess geleitet wird. „Wir sind begeistert, dass wir uns mit unserem Tool gegen diese starke Konkurrenz durchsetzen konnten. Genauso wichtig ist uns die große Resonanz, die wir direkt nach den Bewerbungsvorträgen erhalten haben“, sagte Klaus Plüher im Anschluss an die Preisverleihung.

Platz 2 und 3

Auf Platz 2 landete die time:matters GmbH. Hinter der Lösung Airmates verbirgt sich ein On-Board Kurier. Das ist ein persönlich begleitender Transport von Sendungen, bei dem maximale Geschwindigkeit und Sicherheit im Vordergrund stehen. Bisher erfolgte die An-gebotserstellung samt Flug- und Kuriersuche für den On-Board Kurier Service manuell, was bis zu 60 Minuten Bearbeitungszeit in Anspruch nehmen konnte. Airmates verbindet alle Elemente binnen einer Minute.

Platz 3 belegte die Philips GmbH mit Philips Premium Services. Dabei stehen die Serviceteams einer Organisation im Mittelpunkt. Mit der agilen Arbeitsstruktur wurde das Serviceteam in das Zentrum der Wertschöpfung gestellt. Philips selbst hat dieses Prinzip in der eigenen Organisation umgesetzt.

Gala mit Tombola

Stimmungsvolles Licht, dezente Musik, festlich gedeckte Tische und ein Drei-Gänge-Menü bildeten den Rahmen für das Galadinner, mit dem der erste Congresstag seinen Abschluss fand. Neben der Verkündung des Gewinners des Service Management Preises sorgte die traditionelle Tombola unter den Besuchern für viel Aufsehen. Deren Erlös kommt auch in diesem Jahr drei wohltätigen Zwecken zugute. Mit 7375,50 Euro konnte die Spendensumme im Vergleich zum Vorjahr nochmals um gut 755 Euro gesteigert werden.

Gewinne sind das eine – der gute Zweck hinter der Tombola das andere. Etabliert hat sich beim KVD seit einigen Jahren das Prinzip der Summenaufteilung zu je einem Drittel für gute Zwecke. Welche Organisationen mit der Spende bedacht werden, entscheiden Vertreter unterschiedlicher KVD Stammtisch-Regionen. So wurde letztlich für die Stammtisch-Region Karlsruhe/Stuttgart das Projekt „Lebenslauf Weingarten“ des Vereins Blut e.V. – Bürger für Leukämie- und Tumorerkrankte mit einer Spende bedacht, die Stammtisch-Region Ostwestfalen unterstützt die „Diagnosegruppe Myolitis“ der DGM – Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. und die Stammtischregion Frankfurt spendet an das Projekt „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.. Zum Abschluss gab es in diesem Jahr beim Galaabend noch eine Überraschung für die Gäste:  Eine halbe Stunde lang entführte Tablet Zauberkünstler Andreas Axmann sein Publikum in eine Welt, in der handfeste Magie und digitale Illusionen miteinander verschmolzen. Und so mancher dachte sich sicher: Wie schön wäre es, wenn Service 4.0 sich auch in der Realität einfach im Handumdrehen umsetzen ließe.


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