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Betrug: Staatsanwaltschaft Landshut geht verstärkt gegen Telefon-Abzocke vor

Von: Kai-Werner Fajga am 01.08.2018

Sonderzuständigkeit für „Callcenter-Betrug“ eingerichtet

Im Bereich Niederbayern wurden durch „Callcenter-Betrug“ nach Angaben der Stasstsanwaltschaft Landshut in 2017 bei zirka  Euro 270 Fällen rund 550.000 Euro und bis Ende April 2018 schon bei zirka  130 Fällen rund 260.000 Euro von Geschädigten ergaunert. Das bedeute, dass Anfang dieses 
Jahres bereits fast die Hälfte der Gesamtfälle des letzten Jahres erreicht sein worden - mit steigender Tendenz. Dieses Phänomen der Kriminalität erfordere ein besonders rasches und gezieltes Vorgehen bei den Ermittlungen, um hier der hoch professionell und international agierenden Täter habhaft zu werden und Beute sichern zu können, so die Staatsanwaltschaft Landshut. Deshalb hat die Staatsanwaltschaft Landshut nunmehr zum 01.08.2018 eine Sonderzuständigkeit zur gezielten Bekämpfung dieses bandenmäßig organisierten Trickbetrugs eingerichtet.  Durch die Konzentration von entsprechender Fachkompetenz und Erfahrung bei zwei Staatsanwälten der Behörde soll zukünftig noch besser gewährleistet werden, dass in enger Zusammenarbeit mit der Polizei derartige Ermittlungsverfahren, die oftmals Bezug ins Ausland aufweisen, effizient geführt werden können.

In Niederbayern treten in letzter Zeit gehäuft Trickbetrüger auf, die Bürgerinnen und Bürgern anrufen und sich als angebliche Verwandte oder Polizisten ausgeben oder einen vermeintlichen Gewinn versprechen. In allen Fällen geht es nur darum, von den Angerufenen Bargeld oder andere 
Wertgegenstände zu ergaunern. Die Staatsanwaltschaft Landshut intensiviert daher die Ermittlungen gegen diese Form der Kriminalität durch die Einrichtung einer Sonderzuständigkeit zur Bekämpfung von bandenmäßig organisiertem Trickbetrug. Unter der Bezeichnung „Callcenter-Betrug“ werden bei Polizei und Justiz u. a. die Phänomene „Enkeltrick“, „falscher Bediensteter“ (insbesondere: „falscher Polizist“) und „Gewinnversprechen“ zusammengefasst. Es handelt sich dabei um Trickbetrug, der in den meisten Fällen aus Telefonzentralen gesteuert wird, die häufig im südosteuropäischen Raum angesiedelt sind.Gezielt werden insbesondere ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen von dort aus angerufen. Dabei wird die Rufnummer des Anrufers unterdrückt bzw. eine falsche, nämlich vermeintliche örtlichen Rufnummer angezeigt.

Das Vortäuschen solcher Rufnummern wird als Call-ID-Spoofing bezeichnet. Dem Angerufenen wird vorgespiegelt, ein Verwandter oder eine Amtsperson sei am Telefon. In den verschiedensten Varianten wird dann behauptet, der angeblich anrufende Verwandte befinde sich gerade in einer akuten finanziellen Notlage.  Oder der vermeintlich anrufende Polizist warnt davor, dass man erfahren habe, Diebe planten bei dem Angerufenen einzubrechen. Deshalb wolle man Wertsachen in Sicherheit bringen, indem ein Amtsträger sie abholen komme.  Bei einer anderen Variante wird dem Angerufenen erklärt, er habe beispielsweise bei einer Lotterie gewonnen; der Gewinn könne aber erst nach Zahlung einer gewissen Gebühr ausgezahlt werden. Allen Fällen ist das Ziel gemeinsam, den Angerufenen dazu zu bewegen, Bargeld oder/und andere Wertgegenstände einem telefonisch angekündigten Abholer zu übergeben.Betroffene, oder Personen, die von einem solchen Vorgehen Kenntnis erlangten, sollten sich sofort unter der Rufnummer 110 mit der Polizei in Verbindung setzen.

Mehr unter: https://www.justiz.bayern.de


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